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Spargelcremesuppe

Spargelcremesuppe

Es ist mitten in der Spargelsaison immer an der Zeit einer alten Bekannten zu huldigen: Der Spargelsuppe! Sie ist mir persönlich sehr lieb, da sie zum einen hilft aus den Resten des Spargelschälens noch was hochwertiges heraus zu holen und zum anderen ist sie eine Delikatesse. Der Klassiker ist die Spargelcremesuppe mit der ich und wahrscheinlich viele Menschen groß geworden sind.

Hier eine weiter Möglichkeiten für die Spargelcremesuppe:

Die Spargelcremesuppe: Auf die Zutaten kommt es an!

Menschen, die mich kennen wissen, dass ich den Grundzutaten in keinster Weise abgeneigt bin. Im Gegenteil: Butter, Sahne, Weißwein und Zitrone sind alleine aus meiner Zeit in Südfrankreich gut vertraute Begleiter. Zitronen bekomme ich heute in Zypern direkt vom Baum. Aber schauen wir uns das Grundrezept einmal genauer an. Neben 600g bis 700g Spargel brauchen wir einen Topf mit ca. 1 1/2 bis 2 Liter Wasser und 100g Butter, ein wenige Mehl – mache ich immer nach  Gefühl – zum binden, einen Schuss Weißwein und Zitrone (es gibt Menschen die machen das entweder oder. Ich schmecke es mit beidem ab.), 2 Eigelb, 6 Eßlöffel saure Sahne, ein wenig Zucker sowie Salz und Pfeffer.

Je nach Typ können sie später der Suppe noch andere Ding hinzufügen. Der Klassiker ist Kochschinken, aber auch Kräuter sind mögliche Varianten. Ich möchte mich aber hier erst mal auf das Grundrezept stürzen. Von dem Grundrezept ausgehend, kann man dann alles andere problemlos für sich persönlich weiterentwickeln. Auch den Muskat den ich z.B. gerne nutze, rechne ich hier noch nicht zum Grundrezept. Noch ein Hinweis zum Pfeffer: Bedenken sie, dass sie bei einer weißen Cremesuppe wahrscheinlich keinen schwarzen Pünktchen im Gericht sehen wollen. Daher schauen sie, dass Sie weiße oder auch in Variation Cayennepfeffer im Hause haben.
Das Gericht geht sich an wie alle Spargelgerichte nämlich mit dem Schälen. Zu dem Schälen habe ich eine Ausführliche Anleitung hier im Blog. Daher gehen wir gleich weiter und verarbeiten den geschälten Spargel zu kleine 3cm lange Stücke. Die Reste vom Schälen und die Endstücke kochen wir ca. 15-20 Minuten in 2 Liter Wasser. Danach seihen wir alles ab und behalten den Sud. Die ausgekochten Reste werden entsorgen.

In dem Sud kochen wir die 3cm Spargelstücke und schmecken das Ganze mit Zucker und Salz ab. Kochen Sie den Spargel solange bis er weich wird. Das sind in der Regel weitere 15-20 Minuten. Jetzt kommt es an dieser Stelle darauf an, ob Sie es eher knackiger bei den Spargelstücken mögen, weicher oder gar keine Stücke haben wollen. Das ist dann dem eigenen Geschmack geschuldet. Ich persönlich mag es wenn in der Cremesuppe noch ein paar knackige Stücke enthalten sind. Oder ich gehe auf die „Totalcremevariante“. Aber dazwischen geht gar nicht.

Hier noch was für meine Schweizer Leser:

Das Stück Butter darf nicht fehlen bei der richtigen Spargelcremesuppe

in einem weiteren Topf Butter zum schmelzen bringen und mit Mehl binden. Gießen Sie von dem Spargelwasser Schritt für Schritt hinzu. Nachdem Sie etwa 1 Liter hinzu gegeben haben, kochen Sie alles 15-20 Minuten und schmecken dies mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt ist die Zeit gekommen etwas Säure vom Weißwein und der Zitrone hinzugeben. Auch hier wieder eine Sache des Geschmacks. Ich mache immer Weißwein mit einem kleinen Schuss Zitrone als meine Idealkombination. Zum binden der Suppe verrühren Sie das Eigelb und die Sahne. Nochmal ein wenig Butter dazu und nach belieben abschmecken!

Jetzt ist de Zeitpunkt gekommen Sachen beizufügen, die man persönlich noch so mag: Schinken, Kräuter, etc Ich mag meine Spargelcremesuppe am liebsten pur mit ein wenig Muskat!

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